Nackenschmerzen – was hilft bei Schmerzen im Nackenbereich?

Informationen über den Nackenschmerz, die Ursache, die Symptome, die Therapie und Übungen gegen Nackenschmerzen

Nackenschmerzen sind nach Rückenschmerzen der zweithäufigste Schmerz am Bewegungsapparat, von dem Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Ein Drittel der Erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Jahr unter Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich bzw. Schmerzen an der Halswirbelsäule. Meist sind Menschen im mittleren Lebensalter betroffen.

Inhalt

Was sind Nackenschmerzen?

Sprechen wir über Nackenschmerzen, so geht es grob um den Bereich zwischen den Schultern, dem ersten Brustwirbel und der Knochenleiste am Hinterhauptbein des Schädels. Schmerzen im Nacken werden auch als steifer Nacken, steifer Hals, Schiefhals, Zervikalsyndrom oder HWS-Syndrom bezeichnet.

Am häufigsten entstehen die Beschwerden durch muskuläre und fasziale Spannungen im Schulterbereich und im Bereich der Halswirbelsäule. Nackenverspannungen ziehen häufig bis in den Kopf wo sie dann Spannungskopfschmerzen verursachen können.

Mann mit Nackenschmerzen im Nacken
Mann mit Schmerzen – © AdobeStock – BillionPhotos.com

Erklärung akute und chronische Nackenschmerzen

Akute Nackenschmerzen

Akute Nackenschmerzen werden die Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich genannt, die nach maximal drei Wochen wieder verschwinden. Überwiegend werden akute Nackenbeschwerden diagnostiziert.

Chronische Nackenschmerzen

Chronischen Nackenschmerzen liegen dann vor, wenn der steife Nacken länger als 12 Wochen anhält (DEGAM S1 Handlungsempfehlung). Chronische Schmerzen im Nacken werden bei fünf bis zehn Prozent der Betroffenen festgestellt.

Risikofaktoren für Nackenschmerzen

  • Viel Sitzen fördert Nackenbeschwerden
  • Einseitige und falsche Körperhaltung können Schmerzen im Nacken erzeugen
    (Häufig am Arbeitsplatz)
  • Smartphone- und Tablet Nutzung in Übermaßen führen zu Nackenverspannungen bis hin zu Verkrümmungen der Halswirbelsäule
  • Zugluft kann Spannung erhöhen und Verkrampfungen der Nackenmuskulatur erzeugen
  • Plötzliche Belastung durch Erschütterungen oder starke Anstrengungen kann Nackenschmerzen verursachen
  • Psychologische Faktoren wie Stress, Anspannung, Ängste, Depressionen, Einsamkeit, Mobbing können Nackenbeschwerden erzeugen und verschlimmern

Ursache von Nackenschmerzen

Idiopathische Schmerzen

Als Patient mit Nackenschmerzen gehen Sie normalerweise zum Arzt oder Orthopäden. Sie erwarten dann eine klare Diagnose für Ihre Nackenbeschwerden (Zervikalsyndrom). Leider werden Nackenbeschwerden häufig und von vielen Ärzten als idiopathische Schmerzen eingestuft. Das bedeutet, dass dem Orthopäden die Ursache des steifen Nackens nicht bekannt ist. Der Arzt kann nicht erklären woher die Schmerzen im Nacken kommen. Sie verlassen die Praxis dann ohne eindeutige Diagnose, was natürlich unbefriedigend ist.

Degenerative Veränderung als Ursache

Häufig schieben Orthopäden aber auch die Ursache für das  Zervikalsyndrom oder HWS-Syndrom (Halswirbelsäulen-Syndrom) auf Funktionsstörungen  und degenerative Veränderungen (Abnutzungserscheinungen) der Facettengelenke an den Halswirbeln. Auch die Bandscheiben der Halswirbelsäule können degenerative Veränderungen zeigen. Auch ein Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule kann Ursache für Nackenschmerzen sein. Nähere Informationen finden Sie unter Bandscheibenvorfall. Nur selten lösen Krankheiten Schmerzen im Nackenbereich aus. Wann Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen sollten um eine genau Diagnose zu erhalten, lesen Sie hier:

Ursache der Nackenschmerzen aus Sicht von Liebscher & Bracht

Aus unserer Sicht ist es zwingend notwendig die Herkunft der Nackenschmerzen zu verstehen um diese langfristig und effektiv zu lösen. In den meisten Fällen sehen wir die Ursache Ihrer Schmerzen im Nacken in übermäßig angespannten Muskeln und Faszien des Schulter-Nacken-Bereichs. Die Ursache für diese muskulär-fasziale Überspannungen liegt wiederum in der überwiegend falschen Haltung während Ihres Bewegungsalltags.

Neben dem Essen, Lesen und Arbeiten gibt es unzählige Tätigkeiten, bei denen wir unseren Kopf nach vorne unten halten. Auch durch die Nutzung von Smartphones und Tablets wird eine enorme Belastung auf die Halswirbelsäule und die Schulter-Nacken-Muskulatur ausgeübt. Durch die Fehlhaltung und starke Belastung verhärtet sich die Muskulatur im Nackenbereich und wird empfindlich. Wer das Bild vom „Schmerzsee“ kennt, kann sich einfach erklären was passiert, wenn die Spannung im Körper aufgrund von beispielsweise Stress erhöht wird. Die Verhärtung steigert sich und es kommt zum Schmerz.

Schmerzen führen zur Fehlhaltung und die Fehlhaltung führt zu noch mehr Schmerzen

Durch Ihre Schmerzen im Nackenbereich nehmen Sie eine Schonhaltung ein. Diese Fehlhaltung führt verstärkt die Verhärtung jedoch nur, wodurch die Nackenschmerzen noch stärker werden. Wird die Überspannung extrem, so kann es zum Schiefhals (Blockade in der Schulter-Nacken-Muskulatur) kommen. Es kann zur Schädigung der Halswirbel und Bandscheiben kommen.

Die Ursache von Nackenschmerzen sind Fehlbelastungen

Aus unserer Sicht liegt die Ursache für Ihre Nackenbeschwerden also in einer höchstwahrscheinlichen Fahlbelastung der Schulter-Nacken-Muskulatur. Die meisten Schmerzpatienten mit Nackenbeschwerden (Zervikalsyndrom) überlasten ihre Nackenmuskulatur beim Sitzen am Schreibtisch. Fehlende Pausen im Büro, die ein regelmäßiges Aufrichten während der konzentrierten Arbeit erleichtern würden, bleiben aus. Stundenlanges Sitzen vertieft in die Arbeit lässt den Körper zunehmend nach vorne unten zusammensacken.

Nackenschmerzen von Roland Liebscher-Bracht am Modell erklärt

So entstehen Ihre Nackenschmerzen

Jeder Schmerz ist ein Alarmzeichen mit dem das Hirn uns auf ein Problem aufmerksam machen möchte. Der Alarmschmerz soll eine weitere Schädigung verhindern. Die Gefahr im Körper registriert das Gehirn über sensible Rezeptoren in der Knochenhaut. Diese melden beispielsweise den Verschleiß und die Beschädigungen an Bandscheiben und Wirbeln dem Gehirn. Um uns vor der Gefahr einer noch größeren Schädigung zu schützen, sendet das Gehirn einen Alarmschmerz in die betroffene Körperregion.

Schmerzmittel verstecken die Schmerzursache

Aus oben genanntem Grund ist es nicht ratsam Nackenbeschwerden durch Schmerzmittel und Medikamente auszuschalten. Durch die Einnahme von Schmerzmitteln verstecken Sie die Schmerzursache und die Gefahr einer weiteren Schädigung der Bandscheiben oder Halswirbel wächst. Es wäre zu vergleichen mit dem Abkleben der Getriebewarnleuchte in Ihrem Auto. Fahren Sie bei leuchtender Motorwarnleuchte weiter, so droht ein teurer Getriebeschaden. Ebenso verhält sich die Einnahme von Schmerzmitteln bei Nackenschmerzen.

Als Liebscher & Bracht Schmerzspezialist fahren wir über die Osteopressur die muskulär-fasziale Überspannung herunter. Damit wird die akute Muskelverspannung gelöst und das Schmerzzentrum zur Neuorganisation angeregt. Der Nackenschmerz wird gelöscht.

Smartphones und Tablets als Ursache für Nackenschmerzen

Meist ist eine starke Überspannung der Schulter-Nacken-Muskulatur die Ursache für Schmerzen im Nacken. Diese Überspannung wird überwiegend durch unsere Haltung verursacht – permanentes nach vorne unten Orientieren setzt unsere Halswirbelsäule enormen Belastungen aus. Insbesondere durch die Nutzung von Smartphones und Tablets wird eine starke Belastung auf die Halswirbelsäule und die Schulter-Nacken-Muskulatur ausgeübt.

Junge Menschen verbringen 3-10 Stunden mit Blick auf das Smartphone

Durchschnittlich verbringen Menschen in Deutschland 2-3 Stunden mit Blick auf das Smartphone. Besonders bei jungen Menschen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren werden laut Medienberichten längere Zeiten gemessen. Hier verbringen fast 85% rund 3 Stunden – teilweise aber bis zu 10 Stunden mit Blick auf das Smartphone oder Tablet. Dabei aktivieren die Handynutzer Ihr Mobilgerät rund 80 mal am Tag. Sie legen Scroll-Strecken von über 170 Metern zurück.

Roland Liebscher-Bracht informiert über Nackenschmerzen und Handy-Nacken

Wirbelsäulenverkrümmungen durch Handynutzung

Der bekannte und führende australische Chiropraktiker Dr. James Carter warnt vor den Gefahren, die sich durch die Nutzung von Smartphones/Handys bei Kindern und Jugendlichen entwickeln. Er hat einen „alarmierenden Anstieg“ des „Texthalses“ festgestellt. Die Ursachen dafür sieht er wie viele andere Experten auch darin, dass man sich täglich mehrere Stunden über ein Smartphone beugt. Dr. James Carter veröffentlichte Röntgenbilder, welche die Welt schockieren. Sie zeigen 7-jährige Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihres Smartphone-Gebrauchs Buckel und anormale Krümmungen der Halswirbel entwickelt haben.

Belastung der Halswirbelsäule durch Smartphones und Tablets

Welche Belastungen durch die Nutzung der Smartphones und Tablets auf die Halswirbelsäule einwirken, zeigen das folgende Videos:

Ernährungsfehler als Ursache für Nackenschmerzen

Auch Ernährungsfehler können zu einem erhöhten Muskeltonus und damit zu Verspannungen im Nackenbereich führen. Fehlt dem Körper Magnesium, können sich die Muskeln verhärten und es kann zu Schmerzen im Schulter-Nackenbereich kommen. Die empfohlene Tagesdosis für Erwachsene liegt bei 300-400 Milligramm Magnesium pro Tag. Wird Magnesium überdosiert kann dies zu Durchfall und Muskelschwäche führen. Eine genaue Dosierung ist daher wichtig.

Symptome bei Nackenschmerzen

Muskulär-fasziale Verspannungen im Schulter-Nackenbereich führen zu Nackenschmerzen, welche bis in den Hinterkopf ziehen, und Kopfschmerzen verursachen können. Auch in die Schultern und Arme können Diese Verspannungen ausstrahlen. Häufig kommt es sogar zu Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in den Fingern. Durch die Schmerzen im Nackenbereich ist die Bewegungsfreiheit des Kopfes meist stark eingeschränkt. Daher auch der Begriff „steifer Nacken“ oder „Steifhals“.

Bei diesen Symptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen

Wie oben beschrieben entstehen Nackenbeschwerden überwiegend durch Überspannungen der Muskeln und Faszien im Nackenbereich. Diese Nackenschmerzen (Zervikalsyndrom) lassen sich mit der Liebscher und Bracht Schmerztherapie effektiv und anhaltend lösen. Allerdings gibt es auch seltene Fälle, in denen die Ursachen für Schmerzen im Nacken Erkrankungen sein können.

Beispiele für Erkrankungen mit Nackenschmerzen

  • Entzündungen (z. B. Rheuma)
  • Verletzungen (z. B. Schleudertrauma)
  • Infektionen (z. B. Meningitis)
  • Wucherungen (z. B. Tumore)
  • Morbus Bechterew
  • Osteoporose
  • Anzeichen einer Fibromyalgie

Symptome bei denen Sie einen Arzt aufsuchen sollten

  • Schmerzen im Nacken nach einer Erschütterung (Beispiel Schleudertrauma nach einem Verkehrsunfall)
  • Unklares Fieber (Besonders bei Diabetes Mellitus Patienten)
  • Unklarer Gewichtsverlust
  • Bekannte Tumor-Erkrankungen in der Vergangenheit
  • Lendenwirbelsäulen-Schmerzen die über 3 Monate anhalten können Zeichen für Morbus Bechterew sein
  • Motorische Ausfälle wie Störungen beim Gehen
  • Taubheitsgefühle in Armen und Fingern oder Verlust der Temperaturempfindlichkeit an den oberen Extremitäten können Anzeichen für Schädigungen der Nervenwurzeln sein

Positiver Babinski-Reflex kann auf Meningitis oder Tumore hindeuten

Behandlung und Schmerztherapie bei Nackenschmerzen

Was wirklich hilft bei Nackenschmerzen

Bei Nackenbeschwerden wirkt die Liebscher und Bracht Schmerztherapie sehr gut. Durch diese Schmerztherapie werden Nackenschmerzen effektiv gelöst indem Schmerzrezeptoren auf der Knochenhaut gedrückt werden. Dadurch werden die muskulär-faszialen Überspannungen im Schulter-Nackenbereich normalisiert. Es kann bereits während der ersten Behandlung festgestellt werden, ob Ihre Nackenbeschwerden aufgrund von Fehlspannungen in den Muskeln und Faszien existieren.

95 Prozent verlassen die Praxis schmerzfrei oder mit deutlich weniger Schmerzen

Wie gut die Liebscher und Bracht Schmerztherapie bei Nackenschmerzen hilft zeigt die Erfahrung. Über 95 Prozent der Schmerzpatienten, welche mit Nackenbeschwerden zu uns kommen, verlassen die Praxis schon nach dem ersten Termin schmerzfrei oder mit deutlich weniger Schmerzen. Gezielte und individuell für Sie  ausgewählte Dehnübungen (Engpassdehnungen) helfen Ihnen den Ursachen für Ihre Schmerzen entgegenzuwirken und dauerhaft schmerzfrei zu bleiben.

Massage lindern Nackenschmerzen kurzfristig

Sehr häufig verschreiben Ärzte Ihren Patienten bei Nackenschmerzen Massagen. Massagen haben bei Spannungen im Nackenbereich eine entspannende Wirkung. So spüren Schmerzpatienten mit akuten Nackenverspannungen eine Besserung der Beschwerden. Diese Besserung ist jedoch nicht anhaltend da eine Verkürzung von Muskeln und Faszien durch eine Massage nicht langfristig gelöst werden kann. Lassen Sie sich präventiv regelmäßig massieren, so wirkt dies entspannend und lösend – die anhaltende Normalisierung einer muskulär-faszialen Überspannung bei Nackenschmerzen kann jedoch nur über die Liebscher & Bracht Schmerztherapie erreicht werden. Bei Patienten mit chronischen Schmerzen und dadurch depressiven Erscheinungen wird in einem Bericht von Joachim Mohr in der Zeitschrift SPIEGEL Gesundheit  von einem allgemein ausgleichenden Effekt berichtet.

Was wenig oder garnicht hilft bei Nackenschmerzen

Im Folgenden finden Sie einen Überblick der gängigen Therapien und deren Wirksamkeit aus Sicht von Liebscher & Bracht. Ein schneller Therapieerfolg ist das Ziel der meisten Ärzte, wodurch ein enormer Druck auf die Mediziner entsteht. Dieser Druck hat zur Folge, dass Krankheitsbilder oft nicht ausreichend geprüft, und Therapien unüberlegt angesetzt werden.

Schmerzmittel und Medikamente bei Nackenbeschwerden

Ein häufig empfohlenes Schmerzmittel ist Paracetamol. Wird von den meisten Ärzten empfohlen und ist leicht in jeder Apotheke zu kaufen. Was dabei vergessen oder nicht beachtet wird ist, dass auch leichte Schmerzmittel wie Paracetamol schon Nebenwirkungen haben kenn. Und nachdem die Liebscher und Bracht Schmerztherapie bei den meisten Nackenschmerzen erfolgreich hilft, kann bei muskulär-faszialen Ursachen auf Medikamente verzichtet werden.

Muskelrelaxantien bei Nackenschmerzen

Muskelrelaxantien sollen eigentlich die überspannte Muskulatur entspannen. Allerdings haben Muskelrelaxantien stark einschränkende Nebenwirkungen. So wirken die Relaxantien nicht nur auf die Muskulatur, sondern haben auch einen starken Einfluss auf die geistige Wahrnehmung. Aus diesem Grund sind sowohl die Verkehrsteilnahme als auch das Bedienen von Maschinen unter Einfluss von Muskelrelaxantien verboten. Bei älteren Menschen kommt eine erhöhte Sturzgefahr hinzu. Aus diesen Gründen rät die Leitlinie zu Schmerzen im Nacken der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin von Muskelrelaxantien ab.

Injektionen/Spritzen bei Nackenschmerzen

Sind Ärzte ratlos, so greifen Sie gerne zur Spritze und injizieren nach der sogenannten Davos-Methode (da wos weh tut) Lokalanästhetika um die Nackenschmerzen betäuben. Lokalanästhetika blockieren die Weiterleitung der Reize. Durch diese Methode wird allerdings das Signal des Körpers unterbunden, so dass dieser keine Möglichkeit mehr hat Ihnen mitzuteilen, dass ein ernstzunehmendes Problem besteht. Spritzen und sind demnach aus unserer Sicht der falsche Weg. Wie oben beschrieben sollte sich der Schmerz durch das Normalisieren der Überspannung lösen – so ist die Ursache behoben und kein Alarmschmerz mehr notwendig. Injektionen mit Lokalanästhetika blenden den Alarmschmerz aus und ignorieren damit die Ursache. Wichtig ist auch zu wissen, dass laut Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin kein wissenschaftlicher Beweis existiert, dass Lokalanästhetika muskuläre Beschwerden lindern.

Chiropraktik bei Nackenschmerzen

In einer kanadischen Studie wurde untersucht, ob Chiropraktik als Prävention von Nackenschmerzen wirkungsvoll ist. Das Ergebnis zeigte, dass das regelmäßige Manipulieren der Wirbelsäule als Präventivmaßnahme keine Wirkung zeigt. Dass die Wirbelsäulen Manipulation alleine keine Wirkung zeigt wurde bei der Auswertung von 33 weiteren Studien herausgefunden. Eine wirkungsvolle Besserung der Schmerzen im Nackenbereich konnte nur in festgestellt werden, wenn Chiropraktik in Kombination mit Krankengymnastik angewandt wurde.

Akupunktur bei Nackenschmerzen

Eine regelmäßige Akupunktur-Behandlung bei akuten Nackenschmerzen ist wirkungsvoll. Zu diesem  Ergebnis kamen mehrere Studien. Unter anderem eine Studie an der University of New York. Auch bei der regelmäßigen Akupunktur Behandlung chronischer Nackenbeschwerden konnten positive Ergebnisse erzielt werden. Allerdings müssen sich Patienten für eine positive Wirkung wirklich regelmäßig einer Akupunkturbehandlung unterziehen.

Liebscher & Bracht Schmerztherapie: 95% schmerzfrei oder deutliche Besserung

Mit der Liebscher & Bracht Schmerztherapie spüren die meisten Patienten bereits während der ersten Behandlung eine deutliche Verbesserungen der Schmerzen im Nacken. 95% der Schmerzpatienten verlassen die Praxis bereits nach der ersten Behandlung schmerzfrei oder mit deutlich weniger Schmerzen. Im Durchschnitt sind die Nackenbeschwerden nach nur 1-3 Terminen zu 100% anhaltend aufgelöst.

Nordic Walking bei Nackenschmerzen

Das Nordic Walking positive Effekte auf die Haltungsmuskulatur, und damit auch auf die Nackenmuskulatur hat, ist außer Frage. Laut einem Bericht der Zeitschrift „Manuelle Medizin“ Ausgabe 1/2009 müssten Sie für diesen Effekt allerdings mehrmals wöchentlich für etwa eine Stunde Nordic Walking betreiben, was für die meisten Patienten jedoch ein Problem hinsichtlich, Disziplin, Zeit und Konsequenz darstellt. Um Schmerzen im Nacken effektiv zu verbessern ist es daher sehr viel einfacher und zeitsparender die Liebscher & Bracht Engpassdehnungen durchzuführen. Diese werden Ihnen als Schmerzpatient mit Nackenschmerzen bereits bei Ihrem ersten Termin in unserer Praxis individuell zusammengestellt und genau gezeigt. Hierfür benötigen Sie dann im Schnitt ca. 15 Minuten am Tag, was wesentlich leichter zu schaffen ist.

Elektrotherapie bei Nackenschmerzen

Häufig kommen Elektrotherapieverfahren bei Nackenverspannungen zum Einsatz. Hierbei werden Stromreize im schmerzenden Bereich eingesetzt um damit eine Lockerung der Muskelverspannungen zu erzielen und damit die Nackenschmerzen zu reduzieren. Allerdings konnten Studien bislang keine Wirksamkeit der Elektrotherapie nachweisen.

Thermotherapie – Wärme und Kälte bei Nackenschmerzen

Bei der Thermotherapie werden Nackenbeschwerden mit Wärme oder Kälte behandelt. Der Einsatz einer Thermotherapie mit Wärme fördert die Durchblutung im Nacken. Der Einsatz von Wärme in Kombination mit Bewegung und der Liebscher & Bracht Faszien-Rollmassage kann den körpereigenen Transport von Abfallstoffen aus dem Gewebe fördern. Allerdings hat Wärme bei Nackenschmerzen einen negativen Effekt wenn eine Entzündung im Nacken vorliegt, wie ein Bericht in der Zeitschrift „Manuelle Medizin“ Ausgabe 2/2015 zu lesen ist.

Werden Schmerzen mit Kälte behandelt so wird die Leitfähigkeit der Nerven reduziert. Damit können Schmerzen manchmal kurzfristig blockiert werden. Allerdings führt Kälte auch wiederum zu Verspannungen was das Entstehen von Schmerzen Im Nackenbereich bei muskulär-faszialen Überspannungen eher fördert. Ebenso ist bekannt, dass Verspannungen im Nacken häufig durch kalte Zugluft entstehen.

Kein Krafttraining und Muskelaufbau bei Nackenschmerzen

Sehr verbreitet ist die Meinung, dass Muskel- und Gelenkschmerzen mit einer zu schwachen Muskulatur zusammen hängen. Daher empfiehlt die konventionelle Medizin, ebenso wie unzählige Rückenschulen und Krankenkassenprogramme bei Nackenschmerzen den Aufbau der Muskulatur. Dies ist aus unserer Sicht ein großer Irrtum und biomechanisch nicht sinnvoll.

Muskulär-fasziale Überspannung ist meistens Ursache für Nackenschutzen

Wie oben beschrieben liegt die Schmerzursache aus unserer Sicht als Liebscher & Bracht Schmerzspezialist in einer zu hohen muskulär-faszialen Spannung. Trainiert man diese Muskeln nun, so baut man eine noch höhere Spannung auf und verschlimmert dadurch den Schmerz und das Problem. Die Lösung liegt also nicht darin den Schmerzbereich durch Muskelaufbau gerade zu ziehen, sondern die verkürzten Muskelfasern zu flexibilisieren und dadurch das „Geradeziehen“ überflüssig zu machen.

Was Nackenschmerzen außerdem beeinflussen kann

Neben den genannten Faktoren zur Entstehung von Nackenschmerzen, wie Schädigungen, Verschleiß und Krankheiten, gibt es indirekte Faktoren, die bei der Schmerzentstehung eine große und entscheidende Rolle spielen.

Ernährung:

  • Makronährstoffhaushalt
  • Eiweiße
  • Fette und Öle
  • Ungesättigte Fettsäuren
  • Kohlehydrate
  • Alkohol
  • Rauchen
  • Kaffee
  • Pestizide/Pflanzenschutzmittel
  • Lebensmittelzusatzstoffe
  • Orthomolekular Medizin
  • Lebensmittelzusatzstoffe

Umwelteinflüsse:

  • Elektrosmog
  • Amalgamfüllungen
  • Handystrahlung
  • Matratze
  • Baugifte
  • Schimmel
  • Textilmaterialien
  • Umweltgifte

Psychofaktoren:

  • Distress
  • Über- und Unterforderung
  • Ängste
  • Ärger und Streit
  • Mobbing
  • Neid
  • Wut
  • Druck

All diese indirekten Faktoren können zu einer Tonuserhöhung der Muskulatur führen, welche eine Übersäuerung zur Folge hat. Dadurch wird dann das Bindegewebe spröde, unelastisch und brüchig. Das wiederum führt zu einer Zunahme der Schmerzen.

Übungen gegen Nackenschmerzen

Roland Liebscher-Bracht lüftet das Geheimnis eines entspannten Nackens

Fußnote: Sie lesen Nackenschmerzen – was hilft bei Schmerzen im Nackenbereich?